Unfälle, schwere wie leichte, können nur durch systematische und gezielte Prävention vermieden werden. Dazu gehören neben der Nutzung von effektiven Schutzhelmen und Sicherheitswesten auch die Durchfühung von Falltraining und mentalem Training. Die Erhöhung der Sicherheit im Reitsport hat sich die „Hamburger Arbeitsgruppe Reitsicherheit“ zur Aufgabe gemacht. Das Team aus Medizinern, Ingenieuren und Reitern verschiedener Disziplinen hat das Ziel den Kenntnisstand über Ursachen und Mechanismen von Reitunfällen zu erhöhen um dann u. a. an der Entwickung effektiver Reitschutzkleidung beitragen zu können.

Um Daten zum Hergang von Reitunfällen zu erhalten, führen wir verschiedene wissenschaftliche Projekte durch. Unter anderem haben wir einen Fragebogen entwickelt, der in der Vergangenheit in verschiedenen Reitmagazinen ("St. Georg"; "Cavallo") publiziert wurde und der auch auf dieser Website unter dem Link "Fragebogen" heruntergeladen werden kann.

Dieser Fragebogen sollte von möglichst vielen aktiven Reitern ausgefüllt und an uns gesendet werden. Die aus den Fragebögen gewonnen Daten ermöglichen uns die gezielte Implementierung geeigneter Maßnahmen zur Unfallreduzierung und eine wirkungsgerichtete Entwicklung von Schutzkleidung für Reiter.

Die Aufgaben und Ziele der Arbeitsgruppe Reitsicherheit im Überblick:

Erfassung von Hergang, Ausmaß und Folgen von Reitunfällen

Implementierung von sicherheitsverbessernden Maßnahmen

Reduzierung der Unfallhäufigkeit und –schwere im Umgang mit Pferden durch:

- Analyse von Unfallfaktoren (Reiter, äußere Faktoren (Witterung), Hindernisse, Kinetik, Biomechanik)

- Retrospektive Bearbeitung von FN-Daten zu Unfällen bei Turnieren und im Spitzensport

- Erfassung des Einflusses von Protektoren (Helm, Weste) auf die Verletzungsmuster

- Experimentelle Analyse von Unfallmechanismen